Wissenschaftlicher Hintergrund der adaptiven Kennfeldregelung (IAT, Universität Bremen)
Forschung und wissenschaftlicher Hintergrund
Die Dissertation zum Verfahren
Das Verfahren des adaptiven Kennfeldreglers ist wissenschaftlich vollständig dokumentiert und begutachtet. Grundlage ist die Dissertation des Geschäftsführers Dr.-Ing. Tim Hogeback, eingereicht am Institut für Automatisierungstechnik der Universität Bremen. Sie ist frei zugänglich und dauerhaft über einen DOI zitierbar:
Hogeback, T. (2026): Energieoptimale Regelung der biologischen Reinigungsstufe von Kläranlagen mit einem adaptiven Kennfeldregler. Dissertation, Universität Bremen, Fachbereich 01 – Physik/Elektrotechnik, Institut für Automatisierungstechnik. Gutachter: Kai Michels, Rüdiger Kutzner. DOI: 10.26092/elib/6002
Für Betreiber und Planer bedeutet das: Die Wirkungsweise des Reglers lässt sich unabhängig nachvollziehen und ist nicht auf Herstellerangaben angewiesen.
Weitere Veröffentlichungen und Vorträge
Das Verfahren wird seit 2022 in der Fachöffentlichkeit vorgestellt und zur Diskussion gestellt:
Michels, K.; Hogeback, T. (2025): Einsatz eines adaptiven Kennfeldreglers auf kommunalen Kläranlagen. Vortrag auf dem BWK-Bundeskongress, September 2025. Veröffentlicht in: Wasser und Abfall 09/2025.
Hogeback, T.; Sander, M.; Michels, K.; Nölker, C. (2022): Adaptiver Kennfeldregler für eine optimale Sollwertvorgabe. In: wwt wasserwirtschaft wassertechnik, Jg. 71, Sonderausgabe „Energiewende in der Wasserwirtschaft", S. 34–36. DOI: 10.51202/1438-5716-2022-Modernisierungsreport-034
Forschungshintergrund
Der adaptive Kennfeldregler wurde im Rahmen der Forschungskooperation zwischen Industrie und Universität entwickelt. Die zugrunde liegenden Algorithmen basieren auf Arbeiten des Instituts für Automatisierungstechnik (IAT) der Universität Bremen.
Das IAT forscht seit vielen Jahren an der Optimierung prozesstechnischer Anlagen und hat umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Industriepartnern wie RWE, Siemens, Stadtwerke München, Vattenfall und ArcelorMittal.
Wie das Verfahren technisch umgesetzt ist, zeigt die Technik des Kennfeldreglers; welche Wirkung es im Anlagenbetrieb erzielt, belegen die Messergebnisse aus Oldenburg und Bremen-Seehausen.
Universität Bremen
Institut für Automatisierungstechnik (IAT)
Prof. Dr.-Ing. Kai Michels leitet das IAT seit 2010 und begleitet die Weiterentwicklung des Kennfeldreglers mit regelungstechnischer Expertise.
Von der Forschung in die Praxis
Die BLUE GREEN Systems GmbH bringt moderne Regelungstechnik aus der Forschung in den realen Anlagenbetrieb.
Forschung an der Universität Bremen
Entwicklung adaptiver Regelungskonzepte für prozesstechnische Anlagen am IAT.
Gründung BLUE GREEN Systems
Überführung der Forschungsergebnisse in ein marktreifes Produkt für die Abwasserbranche.
Erste Installationen
Erfolgreiche Einsätze auf Großkläranlagen in Oldenburg und Bremen.
Kontinuierliche Weiterentwicklung
Enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Universität für stetige Verbesserung.
Fragen zur Technologie?
Wir erklären Ihnen gerne die wissenschaftlichen Grundlagen des Kennfeldreglers.